Afrika-Projekt


Liebe Leserin, lieber Leser,
ich bin seit Juli 1990 ehrenamtliches Mitglied der Schweizer Entwicklungshilfeorganisation  „Secours  Dentaire  International (SDI) – Swiss Dental Aid International“ und Präsident des daraus abgeleiteten „Secours  Dentaire  Deutschland   e.V.“.

Dies führte mich und meine Familie 1990 für einen 6-monatigen Aufenthalt nach Kamerun, um dort zwei neue Zahnkliniken aufzubauen und einzurichten.

Außerdem wurde damit begonnen einheimisches Personal in einem  3-Jahresprogramm zu Zahntherapeuten auszubilden. Parallel hierzu starteten wir ein Prophylaxe Programm an den Schulen in der weiteren Umgebung.

Die Ausbildungen des kamerunischen Personals wurden erfolgreich abgeschlossen und es stehen uns z. Zt. zwei Zahntherapeuten, vier Zahnmedizinische Assistenten und Prophylaxekräfte und ein Zahntechniker in den Kliniken zur Verfügung.

Die beiden Kliniken sind unabhängig vom Staat und arbeiten wirtschaftlich selbstständig, da die Patienten für die Behandlung einen kleinen Betrag zahlen müssen. Die Einnahmen decken zurzeit aber schon die Gehälter, die Materialien und die Raumkosten ab.

Zurzeit behandeln wir in Kamerun etwa 3000 Patienten im Jahr in den beiden Kliniken und konnten nebenbei  in den Schulen weitere 14000 Kinder pro Jahr untersuchen.

Meine Aufgabe ist es nun einerseits durch technische Hilfe, fachliches Know How und unzählige Kontakte die Kliniken weiterhin zu unterstützen. Andererseits bin ich als Präsident des deutschen Vereins für die Organisation unserer Ziele und die Kontrolle der Mittelverwendung unserer Gelder verantwortlich.

Während meines Aufenthaltes mit meiner Familie 1990 hatten wir auch Gelegenheit das ganze Land zu bereisen.

Kamerun ist hervorgegangen aus dem südlichen Teil eines britischen Mandatsgebietes und einem französisch verwalteten Territorium. Er wurde als ehemalige deutsche Kolonie diesen beiden Mächten nach dem ersten Weltkrieg übertragen. Die Landschaftsvielfalt wird durch die Tatsache bestimmt, dass das Land an mehreren Klima-und Vegetationszonen Anteil hat. Der südliche, äquatornahe Teil gehört dem tropischen Klimatyp an, mit hohen Niederschlagsmengen und immergrünem Regenwald. Nach Norden hin nehmen die Niederschläge stark ab und werden von Trockenzeiten abgelöst. Mit seiner Nordspitze grenzt Kamerun an den Tschad See und die Trockenheit der Sahara. Die afrikanische Tierwelt ist in Kamerun wesentlich besser erhalten als in den übrigen westafrikanischen Staaten. Im Regenwald kommen noch Gorillas, Schimpansen, Waldelefanten, viele Schlangenarten und andere Tiere vor. Außerdem sind in den letzten Jahren auch einige Nationalparks eingerichtet worden.

Vielen Dank für ihr Interesse. Für weitere Informationen:

Secours Dentaire International

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Klinik in Kamerun

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