Implantate




Die wichtigsten Entscheidungskriterien für Ihr Implantat sind:

Erfahrung des Operateurs:
Am Besten 10 Jahre oder mehr implantologische Tätigkeit des Zahnarztes oder Chirurgen.

Alles aus einer Hand:
Entscheidend für ihr Wohlbefinden ist nicht nur das eigentliche Implantat, sondern der
Zahnersatz (Krone, Brücke, Prothese), der anschließend darauf befestigt wird.
Daher sollte sowohl die chirurgische Behandlung, als auch die Herstellung des Zahnersatzes
(am besten im praxiseigenen Labor) von einem Team in einer Praxis durchgeführt werden.

Erprobtes System:
Die verwendeten Implantattypen sollten langjährig erprobt sein. Ein ausgereiftes System
aller Komponenten wird nur von Firmen angeboten, die schon viele Jahrzehnte Zahnimplantate
herstellen.

Nach über 20 jähriger implantologischer Tätigkeit und weit über 1000 gesetzter und versorgter Implantate ( 2013) erfüllen wir alle diese Anforderungen und würden uns freuen, Ihnen die weiteren Vorteile dieser Behandlungsmethode näher erläutern und darstellen zu können.

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingepflanzt werden und so fehlende Zähne ersetzen.
Auf den Implantaten lassen sich Kronen, Brücken oder Prothesen (herausnehmbarer Zahnersatz) befestigen.
Implantate bestehen aus dem Werkstoff Titan, der in der Medizin
(zum Beispiel bei Hüftgelenkprothesen) häufig verwendet wird, da er
für den Körper sehr gut verträglich ist.
Links sehen Sie ein Original-Implantat in vergrößerter Darstellung.
Hier nun die häufigsten Zahnsituationen, die für eine Implantation in Frage kommen sowie der Behandlungsablauf.
Die Bilder zeigen teilweise Implantat-Behandlungen aus unserer Praxis.

Die restlichen Bilder wurden uns freundlicherweise von Friadent zur Verfügung gestellt.


» Einzelzahnlücke: Innerhalb der Zahnreihe fehlt ein einzelner Zahn
» Freiende: Am Ende der Zahnreihe fehlt ein- oder mehrere Zähne
» Zahnloser Kiefer: Ober- und/oder Unterkiefer sind völlig zahnlos
» Behandlungsablauf: Von der Implantation zum Zahnersatz


Implantate bei Einzelzahnlücken
Einzelzahnlücke
Neben der Ästhetik kann auch die Zahngesundheit unter fehlenden Zähnen leiden: Bleibt eine einzelne Zahnlücke längere Zeit unbehandelt, können die Nachbarzähne kippen und in diese Lücke hineinwachsen.
Das Ineinandergreifen der Ober- und Unterkieferzähne wird gestört.
Folge: Die Kaufunktion kann beeinträchtigt werden und langfristig können Schmerzen am Kiefergelenk entstehen.

Implantat-Lösung
An die Stelle des fehlenden Zahnes wird ein Implantat eingesetzt und
überkront. Rechts sehen Sie eine schematische Darstellung des Implantats.

Das Ergebnis läßt sich sehen – die Ästhetik ist wiederhergestellt.
Zusätzlicher Vorteil: Die Nachbarzähne müssen nicht wie bei einer klassischen Brücke beschliffen werden – Gesunde Zahnsubstanz bleibt erhalten.




Implantate bei Freiend-Lücken
Freiend-Lücke
Sind am Ende der Zahnreihe keine eigenen Zähne mehr vorhanden, ist eine Versorgung der Lücke mit einer herkömmlichen Brücke nur schwer möglich: Denn am Ende der Zahnreihe fehlt ein Zahn, der die Funktion eines Brückenpfeilers übernehmen könnte. Eine Freiendlücke wird deshalb häufig mit einer herausnehmbaren Prothese ersetzt.


Implantat-Lösung
Im Bereich der fehlenden Zähne am Ende der Zahnreihe, wird ein- oder mehrere Implantate gesetzt, die die Funktion der Brückenpfeiler übernehmen.


Die Implantate werden überkront und mit einer festsitzenden Brücke oder Kronen versorgt.
Vorteil: Kein Fremdkörpergefühl, keine Probleme beim Sprechen und Kauen.




Implantate bei zahnlosem Kiefer
Zahnloser Kiefer
Ein zahnloser Ober- und/oder Unterkiefer ist bisher nur mit totalen Prothesen zu versorgen. Da hier aber eine Abstützung durch natürliche Zähne fehlt, kommt es häufig zu vielfachen Beschwerden: Probleme beim Kauen und Essen, das Sprechen fällt schwer, die Prothese sitzt nicht wirklich fest und wird als Fremdkörper empfunden.


Implantat-Lösung
Die Voll-Prothese kann mit Implantaten stabilisiert werden. Möglich
sind zwei oder mehr Implantate. Im Bild rechts sehen Sie einen zahnlosen Unterkiefer, in den sechs Implantate eingesetzt wurden.

Im zahntechnischen Labor folgt dann die Anfertigung des Zahnersatzes. Dabei werden in die Prothese Verankerungen eingearbeitet, die genau auf die Implantate im Mund passen. So bekommt die Prothese einen sicheren Halt. Das linke Bild zeigt die Implantat-Aufbauten auf dem Gips-Modell und die fertige Prothese.

Im Bild rechts ist der fertige Zahnersatz im Mund zu sehen...
Ergebnis: Die Prothese sitzt!





Ablauf einer Implantation
Die Implantations-Behandlung umfaßt mehrere Stufen:
1. Untersuchung und Vorbehandlung
2. Implantation
3. Einheilphase
4. Freilegung des Implantats und Herstellung des Zahnersatzes

1. Untersuchung und Vorbehandlung
Zunächst müssen Zahnfleisch, Zähne und Kieferknochen untersucht werden. Auch der allgemeine Gesundheitszustand ist von Interesse: Denn eine Implantation ist stark eingeschränkt, wenn etwa Störungen der Blutgerinnung oder Stoffwechselerkrankungen (zum Beispiel nicht eingestellter Diabetes) bestehen. Liegen keine Erkrankungen vor, werden Modelle und Röntgenbilder von den Zähnen angefertigt. Anhand dieser wird geprüft, ob genug Knochenvolumen für eine Implantation vorhanden ist. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, kann die Implantation beginnen.

2. Implantation
Für die Implantation ist meist eine örtliche Betäubung ausreichend. Sobald die Operationsstelle betäubt ist, wird das Zahnfleisch über dem Kieferkamm geöffnet und ein sogenanntes Implantatbett für die Aufnahme des Implantats vorbereitet. Das steril
verpackte Implantat aus Reintitan wird dann in dieses Bett eingesetzt und mit einer Verschlußschraube geschlossen. Am Ende wird das Zahnfleisch wieder vernäht.

3. Einheilphase
Die Implantat-Wunde verheilt in der Mundhöhle sehr schnell. In den ersten Tagen können leichte Schwellungen und geringe Beschwerden auftreten. Diese sind aber meist nach zwei bis drei Tagen verschwunden. Zur Vermeidung von Komplikationen muß die Wunde mehrfach kontrolliert werden. Die Nahtentfernung erfolgt etwa eine Woche nach der Implantation. Nach drei bis sechs Monaten ist das Implantat fest im Kieferknochen verankert - die Versorgung des Implantats kann beginnen.

4. Freilegung des Implantats und Herstellung des Zahnersatzes
Nach der Einheilphase wird das Implantat unter lokaler Betäubung freigelegt. In das Implantat wird ein Kronenaufbau aus medizinischem Reintitan gesetzt und Abdrücke von Ober- und Unterkiefer genommen. Daraus fertigt das zahntechnische Labor Modelle und den Zahnersatz an.


Für weiterführende Informationen empfehlen wir ihnen:
natürlich-attraktiv.de



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